Naturschutz ist Heimatschutz – Essbarer Wildpflanzenpark auch in Spandau

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird beauftragt zu prüfen, inwiefern die Umsetzung des Konzepts „Essbarer Wildpflanzenpark“ – EWILPA – umgesetzt werden kann. Dabei sollte auch eine Zusammenarbeit mit dem ASG Fort Hahneberg e.V. oder u.U. der Gemeinde
Dallgow-Döberitz einbezogen werden. Eine Verbindungsaufnahme mit dem regionalen Ansprechpartner ist angeraten, auch hinsichtlich Fördermöglichkeiten.


Begründung:
Das Projekt EWILPA wurde in Waldeck in hervorragender Art und Weise umgesetzt. Mit den Kräften der Natur und der Achtsamkeit der Menschen lässt sich das Thema „Selbstversorgung“ neu denken. Das Projekt kommt nicht nur bei der Bevölkerung Waldecks gut an. Der „Essbare Wildpflanzenpark“ hat mittlerweile überregionale Bedeutung und ist eine moderne Allmende zugleich. In Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind bisher diese Parks angelegt,
weitere sind in Planung. Spandau benötigt keine weitere Verdichtung, sondern Bewahrung der Natur und den Schutz natürlicher Räume für den Lebenszyklus der Natur. Dieses Projekt ist insbesondere pädagogisch als besonders wertvoll anzusehen. Auch besteht hierin für Spandau erhebliches touristisches Potential. Näherer Informationen finden sich auch unter: www.ewilpa.de und https://www.youtube.com/watch?v=nWqlnrofF_U.

Bordsteinabsenkung am Zebrastreifen

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird beauftragt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass am Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) Kladower Damm, gegenüber Cladow Center, der Gehweg jeweils soweit zur Fahrbahn hin abgesenkt wird, dass dort auch Menschen mit handbetriebenem Rollstuhl oder Rollator die Fahrbahn sicher und ohne besondere Kraftanstrengung oder fremde Hilfe überqueren können.


Begründung:
Es war mehrfach zu beobachten, dass Rollstuhlfahrer mit handbetriebenem Rollstuhl – selbst jüngere Menschen – die zu geringe Absenkung zur Fahrbahn nicht bewältigen konnten, deswegen umdrehen mussten oder sich um fremde Hilfe bemühten.

Saatwinkler Damm 137: Bushaltestelle gefahrlos erreichen

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird beauftragt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Verkehrssicherheit für Anwohner beim Erreichen der Bushaltstelle an der nördlichen Straßenseite des Saatwinkler Damms 137 verbessert wird. Dazu soll in beiden Fahrtrichtungen das Verkehrszeichen 133 (Achtung Fußgänger) angebracht werden.


Begründung:
Der Saatwinkler Damm ist eine stark befahrene Straße. Anwohner, darunter viele Kinder und Senioren, haben häufig Probleme, die dortige Bushaltestelle an der gegenüberliegenden Seite zu erreichen. Durch die Zunahme des Kraftfahrzeugverkehrs ist es für einige Anwohner, vor allem aber für Kinder und Senioren, schwieriger geworden, den Saatwinkler Damm an dieser Stelle gefahrlos zu überqueren.

Dieses Verkehrszeichen gibt den Hinweis auf Fußgänger, die sich hier in erhöhter Anzahl befinden können (häufige Fahrbahnquerungen durch Fußgänger, Pulkbildung an der Bushaltestelle). Es weist u.a. Auto- und LKW-Fahrer darauf hin, besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren und die Geschwindigkeit zu drosseln.